Fake-Mails jeglicher Art kommen eigentlich regelmäßig in unserem Kundenkreis vor. Hier haben wir einmal kurz zusammengefasst, woran man solche schädlichen Mails erkennen kann, denn diese stellen eine große Gefahr dar: Sie versuchen, Ihnen vertrauliche Daten wie Passwörter oder Kreditkarteninformationen zu entlocken oder Schadsoftware auf Ihrem Computer zu installieren.
Warnsignale für Fake-Mails:
| Merkmal | Erklärung und Beispiele |
| Gefälschte Absenderadresse | Überprüfen Sie die E-Mail-Adresse des Absenders genau. Kriminelle verwenden oft Adressen, die der echten sehr ähnlich sind, aber kleine Fehler enthalten (z.B. bankk.de statt bank.de oder support@a-mazon.com). Tipp: Fahren Sie mit der Maus über den Absendernamen, um die tatsächliche E-Mail-Adresse zu sehen. |
| Unpersönliche Anrede | Seriöse Unternehmen (Banken, Zahlungsdienste, etc.) sprechen Sie in der Regel persönlich mit Ihrem Namen an („Sehr geehrte/r Herr/Frau [Nachname]“). Eine allgemeine Anrede wie „Sehr geehrter Kunde“, „Lieber Nutzer“ oder „Hallo“ ist ein starkes Warnsignal. |
| Dringlichkeit und Drohung | Es wird versucht, Sie unter Zeitdruck zu setzen, damit Sie unüberlegt handeln. Typische Formulierungen sind: „Ihr Konto wird gesperrt!“, „Sie müssen sofort handeln!“, „Ihre Zahlung läuft heute ab!“. |
| Schlechte Sprache | Achten Sie auf Grammatik- und Rechtschreibfehler, komische Formulierungen, falsche Satzzeichen oder fehlende Umlaute. Viele Fake-Mails sind schlecht aus einer anderen Sprache übersetzt. |
| Anforderung sensibler Daten | Seriöse Unternehmen fragen niemals per E-Mail nach vertraulichen Informationen wie Passwörtern, PINs, TANs oder Kreditkartennummern. |
| Verdächtige Links | Bewegen Sie den Mauszeiger ohne zu klicken über einen Link in der E-Mail. Die tatsächliche Zieladresse wird unten im Browser oder E-Mail-Programm angezeigt. Stimmt diese Adresse nicht mit der offiziellen Website des Unternehmens überein (Achten Sie auf Tippfehler!), ist es wahrscheinlich Betrug. |
| Unerwartete Anhänge | Seien Sie extrem vorsichtig bei Anhängen (z.B. Word-, Excel- oder ZIP-Dateien), vor allem wenn Sie diese nicht erwartet haben. Sie können Schadsoftware enthalten. Öffnen Sie diese niemals! |
| Ungewöhnliches Anliegen | Wirkt die Nachricht unpassend, überraschend („Sie haben gewonnen!“) oder ungewöhnlich für das angeblich sendende Unternehmen, sollten Sie misstrauisch sein. |
Richtiges Verhalten bei Fake-Mails:
- Nicht klicken: Klicken Sie weder auf Links noch öffnen Sie Anhänge.
- Keine Daten eingeben: Geben Sie keine persönlichen oder sensiblen Daten ein.
- Absender prüfen: Kontaktieren Sie das vermeintlich sendende Unternehmen (z.B. Ihre Bank) über die offizielle Website oder Telefonnummer (Nicht die in der Mail angegebene!), um die Echtheit der Nachricht zu überprüfen.
- Löschen oder melden: Wenn Sie sicher sind, dass es eine Fake-Mail ist, verschieben Sie diese in den Spam-Ordner und löschen Sie sie. Viele E-Mail-Anbieter haben eine Funktion, um Phishing-Mails zu melden.
Sprechen Sie uns gerne an, wenn Sie diesbezüglich weiteren Support wünschen. Wir sind Ihnen gerne behilflich.
